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Der Schatten aus Atlantis



Was hat denn, die Zeit von Atlantis, mit der heutigen Zeitqualität gemeinsam? - diese Frage taucht momentan, sehr oft in meinem Feld auf. Heute möchte ich versuchen, meine Gedanken dazu, zu Papier zu bringen.




Das Erbe der Atlanter an die Lichtarbeiter durch die Projektion der Dualität



Was ist Dualität? schein die Frage zu sein, die es vorher gilt, zu klären. Erst durch das Verständnis dieser, können wir tiefer eintauchen. Dualität ist die Leugnung der inneren Einheit des Universums. Es ist der Glaube an die Trennung, zwischen Menschen und Mensch; Mensch und Natur; Männer gegen Frauen, Rassen gegeneinander, Nationen im Krieg, Natur, die uns bedroht und deshalb unterworfen werden muss. Dualität ist der Glaube, dass wir von Feinden umgeben sind, die wir bekämpfen müssen. Dualität ist eine mentale Illusion, die die Menschheit einsperrt; eine Illusion, die entsteht, wenn unser Denken nicht mehr auf Liebe basiert, sondern auf Angst, Neid, Missgunst und Machtmissbrauch.



Was hat das denn nun mit Atlantis zu tun?

Atlantis war eine Zivilisation, die vor langer Zeit entstand, als eine bestimmte Gruppe kosmischer Seelen, die anderswo im Universum ihren Ursprung hatten, beschlossen, auf der Erde zu inkarnieren.

Laut Wikipedia ist sie ein mystisches Inselreich, das Platon als erster beschreib. Es bedeutet soviel wie „Insel des Atlas“. Dieses Inselreich, soll abseits der Säulen des Herakles im Atlantik gelegen haben. Diese Insel soll etwa 9600 vor Christus untergegangen sein. Ob ein gewaltiges Erdbeben die Flutwelle auslöste, ob ein Meteorit dies tat - alles scheint nur eine Art Mythos zu sein.


Damals schon, gab es Menschen auf der Erde, die man „Erdenmenschen“ nannte. Sie hatten eine etwas andere innere Abstimmung und ein anderes Bewusstsein. Sie waren sehr „bodenständig“, spirtituell und fühlten sich als Teil der Natur der Erde; zum Beispiel sahen sie Tiere als gleichberechtigte Mitbewohner an. Aufgrund ihrer Verbundenheit mit der Erde spielt die Mutterenergie eine große Rolle in ihrem Sein.

Die atlantischen Menschen waren eher kosmisch orientiert, sie waren sich ihrer universellen Herkunft bewusst. Sie waren geistig, intellektuell, entwickelter und hatten die Kräfte des dritten Auges. Sie sahen auch etwas anders aus, waren größer und heller und hielten sich für überlegen. Vor allem geistig - Spirituell. Und damit, implantierten sie eine Energien, die in Trennung, in Schichten, im Hierarchien mündeten.



Die Folge ihrer Inkarnation auf der Erde war, dass eine Klassengesellschaft entstand, in der die Atlanter die Oberschicht, die herrschende Klasse bildeten. Obwohl ihre ursprüngliche Intention auf Aufstieg, auf Unterstützung basierte, entwickelte sich eine andere Ebene des Seins. Obwohl sie hierher gekommen waren, um den Erdenmenschen zu helfen und sie zu beschützen, zu begleiten; sahen sie auf diese Erdlinge herab und betrachteten sie als weniger entwickelte Wesen, die belehrt und erleuchtet werden mussten.

Wir können das, was damals geschah, mit dem vergleichen, was viel später in der Menschheitsgeschichte geschah – inspiriert von unbewussten Erinnerungen an Atlantis – während des Zeitalters der Kolonialisierung. Die weißen Kolonisatoren sahen sich als diejenigen, die kamen, um die „Wilden“ aufzuklären, zu christianisieren und ihnen die moderne Zivilisation einzuflößen. Sie sahen diesen Auftrag sogar als „Bürde des weißen Mannes“ an: Es war die Pflicht des weißen Mannes, den Rest der Welt aufzuklären. Nur seins, als das einzig Wahre zu verkünden……



Erst später begannen die Menschen zu verstehen, dass wir viel von diesen sogenannten „Wilden“ lernen können: ihre Verbundenheit mit der Natur, Schamanismus, die Spiritualität. Die Ideale der Aufklärung, die unsere Gesellschaft so tiefgreifend veränderten, entstanden in der Begegnung mit Indianern, die oft wenig Sympathie für die hierarchische und materielle Erwerbsgesellschaft der Europäer hatten. „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit“ ist keine europäische Erfindung.


Immer noch werden diese „ Wilden“ bekämpft, stigmatisiert, erniedrigt. Alles Pure, Reine, Verbunde muss anscheinend bekämpft werden, da es das ureigenste Dunkle hervorbringt. Und doch - beginnen wir langsam zu erkennen, dass diese Kolonisierung den Völkern immenses Leid und Elend gebracht hat. Uns darf jetzt bewusst werden, das dies ist eine Wiederholung atlantischer Themen ist. Die Atlanter dachten auch, sie könnten Fortschritt und Zivilisation bringen, und handelten aus einer gewissen Arroganz und einem Mangel an Wertschätzung für die bestehenden „primitiven“ Kulturen. Die laut ihrem Denken, auf einer niederen Stufe standen. Welch eine Illusion….



Denn diese Illusion, war eben nur eine Verblendung. Irgendwann trat das unvermeidliche ein - diese Hochkultur begann zu sinken, zu zerbrechen - endete tragisch in einer Sintflut. Bedingt durch das Bewusstwerden der Erdenmenschen, konnte diese Hierarchie nicht länger funktionieren. Welch Parallen zum Jetzt!!!!!


Jahre vergingen, wodurch in nachfolgenden Inkarnationen, die Atlanter sich mit den Erdenmenschen vermischten. Sie wurden ein Teil von ihnen. Die langlebige atlantische Zivilisation, die ungefähr hunderttausend Jahre bestand, hatte jedoch eine tiefe psychologische Wirkung. Es fungierte als eine Art energetische Form für zukünftige Gesellschaften.

Die Menschen auf der Erde begannen, die Kultur ihrer früheren Oberherren zu imitieren und versuchten, Atlantis in ihrer Lebens- und Arbeitsweise nachzubilden. Und damit wurden auch die Fehler von Atlantis wiederholt. Sie hatten die dualistischen Ideen verinnerlicht, die zur Zeit von Atlantis aufkamen. Die Trennung war implantiert. Der Print vollzogen.



DAS ERBE VON ATLANTIS - der energetische IMPRINT


Auch heute noch, existieren hier, auf der Erde, Denkweisen die zur Zeit von Atlantis gelebt wurden. Denkweisen, mit denen wir immer noch zu kämpfen haben. Du glaubst das nicht?


1. Die Schaffung einer Herrscherklasse


Immer noch gibt es bestimmte Gruppierungen, die glauben, das man Aufgrund seiner Abstammung, besondere Rechte inne hat. Ein Glaube, dass man von Geburt ein ganz bestimmtes Geburtstrecht sein Eigen nennt. Dies war eine herrschende Klasse von Menschen, die von Geburt an „besonders“ waren und oft, wie bei den ägyptischen Pharaonen, sogar als göttlich angesehen wurden. Aus einer Erinnerung an das Hellsehen der Atlanter wurden ihnen göttliche Kräfte zugeschrieben.

Dieser Adel, ist noch heute hier. Aufgrund der Vererbung werden Menschen über andere gestellt und König oder Königin genannt. Die Tatsache, dass der Einfluss der Könige abnimmt, zeigt, dass sich die Menschheit von den psychologischen Folgen von Atlantis befreit. Dennoch sitzt die hierarchische Vorstellung, dass bestimmte Menschen besser sind als andere, tief und ist immer noch die Ursache für viel Ungerechtigkeit und Leid.

Diese Herrscher selbst waren oft mehr daran interessiert, ihre Macht durch Kriege und Selbstverherrlichung zu erweitern, als das Wohlergehen ihrer Untertanen zu verbessern. Ihr Glaube, dass sie von Gott auserwählt wurden, um über andere zu herrschen, half ihnen nicht.


2. Unterwerfung der Natur

Ein weiteres Ergebnis von Atlantis ist die Idee, dass die Erde etwas ist, das kontrolliert werden muss. Die Atlanter fühlten sich nie wirklich als Teil der Erde; Sie wussten, dass sie einen anderen Ursprung hatten und identifizierten sich mit diesem kosmischen Ursprung. Sie blickten auf die Erde herab und glaubten, dass die Erde und die Natur kontrolliert werden müssten. Und dabei schufen sie eine wachsende Spannung mit der Natur, die schließlich zu einem schicksalhaften Ausbruch führen und den Untergang von Atlantis verursachen würde.

Dieser Glaube hat in unserer Zeit zu einer Entfremdung des Menschen von der Natur geführt. In dem Bestreben, die Atlanter nachzuahmen, vergaßen die Erdenmenschen, was ihnen gegeben wurde: eine tiefe Verbundenheit mit der Erde und all ihren Lebewesen. Das erklärt auch die manchmal skurrilen Widersprüche des modernen Menschen. Menschen können ihre Haustiere sehr lieben und trotzdem Fleisch aus der Fleischindustrie essen, in der Tiere schrecklich missbraucht werden.


Die Leute verwenden so viel Energie darauf, ihren Chef zu besänftigen; und vergessen ihre Kinder und ihre Familie. Überall um uns herum sehen wir Zusammenstöße zwischen alten energetischen Mustern, die aus Atlantis stammen.


3. Hierarchische Spiritualität und das Bewusstsein der falschen Einheit

Eng damit verbunden und von großer Bedeutung ist die Tatsache, dass die Erdenmenschen in Anlehnung an die Atlanter eine hierarchische Form der Spiritualität etablierten. Da sich die atlantischen Seelen stark mit ihrer kosmischen Herkunft identifizierten, war ihre spirituelle Erfahrung stark auf den Kosmos, das Jenseits, ausgerichtet. Die Erde selbst, die irdische Natur, wurde als geringer angesehen. Sie führten also im Wesentlichen eine dualistische Spiritualität ein.


Mit diesem Erbe leben wir heute. Die meisten spirituellen Lehren aus Ost und West verurteilen das Irdische, das Sinnliche, das Physische und die Sexualität. Sie sollen diese transzendieren und sich auf „das Erhabene“, das Jenseitige konzentrieren; das Irdische ist das Niedere, das Weltliche. Das ist im Wesentlichen atlantisches Bewusstsein, das auf den Kosmos gerichtet ist. Es zielt darauf ab, die Erde zu unterwerfen, und es proklamiert auch die Idee einer Oberschicht, die „das Volk“ darüber belehren wird.

Diese hierarchische Spiritualität fördert oft eine falsche Vorstellung von Einheit. Beispiele hierfür sind:

  • Es gibt einen Gott, aber es gibt auch den Teufel.

  • Es gibt einen Himmel, aber es gibt auch eine Hölle.

  • Alles ist eins, aber dein Ego, deine Persönlichkeit ist kein Teil davon.

  • Wir sind alle eins, aber manche sind „eins“ mehr als andere, und manche gehören überhaupt nicht zu dieser Einheit.

  • Alles ist eins, aber die Erde ist kein Teil davon und das Leben auf der Erde hält uns von dieser Einheit fern.

  • Alles ist eins, aber wir müssen die äußere Welt loslassen; es ist kein Teil davon.

Es ist ganz einfach: Wenn alles eins ist, gehört alles zu dieser Einheit. Persönlichkeit, Ego, Spiel, Geld, Illusionen, Sexualität, Erde, Innen, Außen, Zeit und Raum – alles, was einen Namen hat, gehört zu dieser Einheit und darf gesehen und geliebt werden und hat Bedeutung. Etwas zu widerstehen, etwas zu leugnen, führt immer zu Dualität, und der Glaube an Dualität führt zu psychischen Spannungen und zu inneren und äußeren Konflikten.


Die Folgen der Dualität sind dramatisch: Unterdrückung der eigenen Sexualität, nicht anerkennen der Schöpferkraft, Unterdrückung einer natürlichen Spiritualität und Kreativität und das Auftauchen tiefer Schuld-, Scham- und Minderwertigkeitsgefühle im Menschen. Das Leid und die psychischen Schäden, die diese Ideen verursacht haben, sind fast unbegreiflich. Daran sind nicht nur die großen Weltreligionen schuld, sondern überall sehen wir „erleuchtete“ Gurus, die Einheitsbewusstsein predigen und mittlerweile ihre Schüler „sexuell“ missbrauchen.

Es waren vor allem die Atlanter selbst, die nach dem Untergang von Atlantis wiedergeboren wurden und sich nun ihrer Fehler bewusst waren und mit diesen hierarchischen Vorstellungen kollidierten. Sie rebellierten gegen ihr eigenes Erbe und wurden dafür meist von den Gesellschaften, in denen sie lebten, verurteilt. Sie wurden vom Herrscher zum Verfolgten, vom Täter zum Opfer.


DIE AUSEINANDERSETZUNG MIT DER VERGANGENHEIT

Der Weg nach Atlantis war für die atlantischen Seelen kein leichter. Das Leben unter den Erdenmenschen und unter der energetischen Last von Atlantis waren schmerzhafte Erfahrungen für diese Seelen. Es wurde ein Weg der Selbstfindung, aber auch ein Weg zur wahren Lehre. Es war eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Ein Annehmen des eigenen Schattens.


Wie oben erwähnt, lebten die Strukturen und Ideen, die die Atlanter geschaffen hatten, in den Erdenmenschen nach dem Untergang von Atlantis weiter. Sie hatten diese Konzepte verinnerlicht: die Ideen von Hierarchie und Klasse und die Unterwerfung der Natur; die Idee einer nach oben gerichteten Spiritualität und die Vernachlässigung der unteren Chakren.

Sie entpuppten sich als Strukturen, die die ehemaligen Atlanter sowohl wegen ihrer natürlichen Arroganz als auch wegen ihres wachsenden Herzensbewusstseins überhaupt nicht ertragen konnten. Ironischerweise waren es sie, die am meisten mit den hierarchischen Ideen und sozialen Strukturen kollidierten, die sie einst geschaffen hatten. Sie wurden die Rebellen, die Außenseiter, die Revolutionäre – und auch die auf dem Scheiterhaufen verbrannten Hexen. und während dich hier schreibe, tauchen Bilder auf. Längst vergessene, uralte Erinnerungen. Ich war in Atlantis. Ich war eine Priesterin…. und bin jetzt eine Rebellin, die Außenseiterin, die Hexe …..


Psychologisch fand jedoch eine sehr wertvolle Entwicklung statt: Sie begannen sich mit den Erdenmenschen zu identifizieren; sie sahen ihre Wärme, ihre Menschlichkeit, ihre Liebe zu ihren Kindern. Und sie sahen, was das System mit ihnen machte. Zum ersten Mal entstand echte Liebe und Verständnis zwischen ihnen, etwas, was in den Tagen von Atlantis gefehlt hatte. Der erste Schritt zur wahren Lehre war getan.





VOM ATLANTER ZUM LICHTARBEITER



Der grundlegende Fehler, der zur Zeit von Atlantis genauso wie jetzt geschieht, ist, dass den Menschen ihre Göttlichkeit bewusst gemacht werden soll, indem ihnen externe Autorität aufgezwungen werden soll. Das hat nicht funktioniert; das wird auch jetzt nicht funktionieren. die Menschen fangen an, nur noch an eine (göttliche) Autorität außerhalb ihrer selbst zu glauben.


Viele Energien aus Atlantis leben auch jetzt, genau Jetzt, unter uns. Ich bin eine davon. Indem sie sich trotz Verfolgung, trotz Verbrennung auf dem Scheiterhaufen treu geblieben sind, haben sie den Menschen etwas gezeigt. Nämlich, dass es eine innere Macht gibt, eine innere Autorität und Göttlichkeit, die nicht durch äußere Macht unterworfen werden kann. Dabei zeigten sie, was Spiritualität wirklich bedeutet. Ihr inneres Licht zeigte sich in ihrer Ohnmacht: ein inneres Licht, das frei von Autorität ist. Frei von Verurteilung.. Frei von Neid… Frei von Scham, Schuld……


Erst durch diesen, dunklen, schmerzvollen Weg konnte das Licht seinen Weg finden. Erst durch diese Erkenntnis, konnte des Samen des Herzens, zu brennen anfangen.

So wurden die Atlanter zu den Lehrern, die sie immer sein wollten, sie wurden zu Lichtarbeitern. Das Zeitalter der Aufklärung begann. Die Menschheit begann sich von ihren mentalen Fesseln zu befreien. Beobachtet man die momentane Zeit, erkennt man so viele Parallelen. Auch jetzt, findet wieder ein Paradigmenwechsel statt.




Der Weg zum Lichtarbeiter


1) Opferdenken loslassen


Opferdenken impliziert, dass es einen Täter gibt. Diese Täter sind natürlich die derzeitigen Machthaber. Hinter diesen Herrschern werden oft dunkle, teils außerirdische Verschwörungen vermutet. In gewisser Weise ist das richtig, nur die Handlung ist die Energie der Vergangenheit, von Atlantis. Die Atlanter selbst sind die Verschwörung, gegen die sie kämpfen. Der Schuldige sitzt nicht in der Außenwelt, sondern in sich selbst.

Der Übergang vom atlantischen zum Christus-Bewusstsein kann gemacht werden, indem man den atlantischen Menschen, liebevoll in sich aufnimmt und den atlantischen Menschen auf die Kraft und harmonische Schönheit der Natur hinweist. Betrachte den Atlanter in dir selbst und sagen: „Schaue die Weisheit eines Indianerstammes an, die intuitive Verbindung zur Natur. Spüre, dass das Licht in allem ist, sogar in jedem Stein. Spüre, was Einheit bedeutet, dass wirklich alles zu dieser Einheit gehört, einschließlich der unteren Chakren, sowie Sexualität und Emotionalität. Die Natur spüren, die Liebe der Erde spüren. Werde EINS mit Allem“


2) Überlegenheitsdenken loslassen

Indem wir den Atlanter in uns erkennen und annehmen aus der Weisheit, die du dir jetzt nach all diesen Inkarnationen angeeignet hast, demontieren wir die Ideen, die die Atlanter auf die Erde gebracht haben und unter denen die Erde noch heute leidet: die Überlegenheitsmentalität; zu denken, dass du weißt, wie man es für andere tut.


Jeder Mensch hat eine Seele und auf einer tiefen Ebene folgt jeder Mensch seinem Weg. Man kann für einen anderen nie wissen, wie dieser Weg verläuft, welche manchmal schwierigen Erfahrungen jemand sucht und was seine Gründe sind. Wenn jemand unterwegs Rat braucht, wird er danach fragen. Viele Menschen, die sich spirituelle Meister nennen, ziehen im Grunde andere von ihrem Seelenweg ab. Ein guter Lehrer flößt seinen Schülern Vertrauen in die eigene innere Autorität ein und macht sich so schnell wie möglich überflüssig. Solange du nicht Alles bist, solange du nicht der Eine bist, kannst du die Entscheidungen und den Weg eines anderen nie vollständig verstehen. Solange du mit dem Finger auf Andere zeigst, um deine Überlegenheit zu demonstrieren, solange ist der Dorn der Dualität noch in deinem Feld von Atlantis verborgen.


3) Überwindung der inneren Dualität

Wir waren sowohl Täter als auch Opfer. Wir können zu einer liebevollen Synthese beider kommen, wenn wir verstehen, dass Dualität nicht etwas der Außenwelt, sondern unserer eigenen Innenwelt ist. Sowohl Täter als auch Opfer sind in uns. Am Ende ist das Opfer kein Opfer eines äußeren Täters, sondern eines Täters in uns. Nach einer langen Reise von vielen Jahrhunderten hat die Täterenergie ihren Weg zurück zu uns gefunden. Wir transzendieren diese innere Dualität, indem wir den Täter in uns liebevoll betrachten. Er begann mit den besten Absichten: sein Licht und sein Wissen zu verbreiten. Das ist zugleich der Anfang des Irrtums: der Glaube, andere könnten den Weg nicht alleine finden; dass sie ohne dich verloren sind, weil du es besser weißt und den richtigen Weg siehst.

So wurde der Helfer zum Täter, und schließlich kehrt diese Täterenergie zu dir zurück. Fast alle Strukturen, mit denen Lichtarbeiter in dieser Welt kollidieren, starre kirchliche und weltliche Autoritäten, Organisationen, die die Erde ausbeuten usw., wurden irgendwann in einer inzwischen vergessenen Vergangenheit von ihnen selbst geschaffen. Der Weg, diese Organisationen zu zerschlagen, besteht nicht darin, gegen sie Krieg zu führen, sondern ihren Nährboden zu beseitigen, indem man liebevoll vergibt und den Täter in sich selbst integriert. Das nennen wir Christusbewusstsein.


CHRISTUSBEWUSSTSEIN


Christusbewusstsein ist Einheitsbewusstsein. Es ist die Erkenntnis, dass in allen Lebewesen derselbe göttliche Ursprung vorhanden ist. Christusbewusstsein beinhaltet eine bedingungslose Liebe für alles – und alles bedeutet wirklich alles . Also nicht: Du kannst das Höhere nur erreichen, wenn du etwas wegdrückst, wenn du das Irdische verdrängst und „Nein“ zum Irdischen sagst. Liebe deine Feinde; liebe alles, von dem du denkst, dass es nicht dazugehört, weil es dazugehört . Liebe deinen Feind wie dich selbst.


In einem tieferen Sinne wird das Christusbewusstsein aus der Ehe zwischen Atlantern und Erdenmenschen geboren. Die Atlanter hatten die kosmische Abstimmung, die Erdseelen die Abstimmung auf die Erde und die Natur. Liebe und die Integration beider Abstimmungen entstehen aus einem gleichberechtigten Zusammentreffen beider; die gleiche Wertschätzung des Irdischen und des Kosmischen. Den unglaublichen Reichtum der Außenwelt mit ihrer wunderschönen Natur sehen und die innere Göttlichkeit erkennen: Wertschätzung für das Große und das Kleine.


Es ist die Kombination aus dem Glauben an das Göttliche im Menschen (atlantisch) und dem Glauben an die Gleichheit aller Menschen (irdisch). Die daraus entstehende Spiritualität ist das Erkennen des Göttlichen in allem: ein wahres Einheitsbewusstsein.


Die Geburt des Christusbewusstseins war letztendlich auch die tiefere esoterische Mission der Atlanter. Sie kamen auf die Erde mit der Absicht, der Erde zu helfen, sie vor feindlichen Kräften zu schützen und die Menschen hier zu erleuchten. Aber tief im Inneren wussten sie auch, dass sie selbst auf der Erde etwas zu lernen hatten: emotionale Wärme, Verbindung mit der Erde und der Natur, Leben im Jetzt – und dass dies der Weg zum Christusbewusstsein war.



Das Geheimnis des Christusbewusstseins


Wir unterscheiden zwischen der inneren und der äußeren Welt, aber für das Christusbewusstsein gibt es keine solche Unterscheidung. Die Außenwelt ist ein Spiegelbild unserer Innenwelt, Liebe in unserer Innenwelt führt zu Harmonie in der Außenwelt. Innerer Kampf schafft Dualität in der äußeren Welt.

Diese innere Welt ist nicht auf die Gegenwart beschränkt: Sobald wir die Vergangenheit integrieren und uns innerlich davon befreien, strahlt sie auf alle Leben aus, die wir jemals auf der Erde erlebt haben. Indem wir den Täter in uns, den Atlanter in uns liebevoll integrieren, bauen wir die Machtstrukturen aus uralter Vergangenheit ab.

Das Geheimnis des Christusbewusstseins ist, dass es nicht nur etwas des Jetzt ist , es ist ein liebevolles Bewusstsein, das durch alle unsere Inkarnationen fließt und Heilung bringt. Eine liebevolle Welle, die alle Facetten von uns berührt, wo immer sie sich in Zeit und Raum befinden. Es hebt alle Geschichte in ein anderes Bewusstsein.


ZULETZT

Wir, DU und ICH, sind von weit hergekommen. Wir lebten zuerst als überlegene Herrscher über die Erdenmenschen, und wir haben ihnen Ideen und Strukturen aufgebürdet, die sie heute noch behindern. Dann fingen wir an, unter ihnen zu leben und begannen, gegen diese Strukturen zu kämpfen; gegen die Machtstrukturen, die Oberschicht, gegen die auferlegte hierarchische Spiritualität, die die Sexualität verdammte und das Irdische unterdrückte. Jetzt geht es darum, das Christusbewusstsein anzunehmen, beide Kräfte zusammenkommen zu lassen und zu spüren, dass wir darin die Einheit finden. Das Christus-Bewusstsein wird aus der Ehe des Irdischen und des Kosmischen geboren. Sie entsteht aus der Transzendierung der inneren Dualität von Täter und Opfer.


Christusbewusstsein wird geboren, wenn wir den inneren Kampf loslassen; es entsteht aus der Erkenntnis, dass alles in uns dazugehört und sich nach Liebe sehnt. Es wird geboren, wenn wir alles in uns selbst lieben; es entsteht aus der dann entstehenden Harmonie.

Es ist ein heilendes Bewusstsein, das sein Licht nicht nur in der Gegenwart verbreitet, sondern in jedem Moment, in dem wir hier gelebt und geatmet haben.

Es ist Liebe, die Zeit und Raum transzendiert… Es ist die Kraft, die all die Dunklen Felder in uns, mit UNSEREM INNEREN LICHT, erhellt. Damit wir UNS erkennen. Als das was wir tatsächlich sind - hell, leuchtendes Licht. Geboren um zu Leben…..

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